Oettinger beim Berliner Stahldialog
Rund 300 Teilnehmer aus Wirtschaft und Politik verfolgten die Diskussion beim Berliner Stahldialog der WV Stahl. EU-Energiekommissar Günther Oettinger mahnte eine bezahlbare Energieversorgung an: "52 Prozent des Strompreises in Deutschland sind staatsgetrieben - das kann man ändern." Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin unterstrich, dass "die Energiewende nur mit einer effizienten und innovativen Stahlindustrie funktionieren kann."
PM WV Stahl 06.06.13
Stahlkonjunktur: Verhaltener Jahresbeginn
Die Auftragseingänge bei den Walzstahlerzeugnissen in der Stahlindustrie haben im ersten Quartal um 5 % gegenüber dem Vorquartal zugelegt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging der Bestelleingang um 5 % zurück. Die Perspektiven für die kommenden Monate bleiben mit einem hohen Maß an Unsicherheit behaftet.
PM WV Stahl 07.05.13
Politik darf unsichere konjunkturelle Lage nicht verschärfen
Euro-Schuldenkrise und hohe Rohstoffpreise verstärken die Unsicherheiten auf dem Stahlmarkt. So liegt die Kapazitätsauslastung zwar relativ hoch, aber niedriger als in den vergangenen Jahren. Die Stahlindustrie in Deutschland hebt sich positiv von der allgemeinen europäischen Entwicklung beim Stahl ab. Durch Energiewende oder Emissionshandel dürfen keine weiteren zusätzlichen Belastungen entstehen. Gerade in dem gegenwärtig unsicheren konjunkturellen Umfeld darf die Politik die Rahmenbedingungen für die Stahlindustrie nicht verschlechtern.
PM WV Stahl 08.04.13 / Rede / Charts
Positionen der Stahlindustrie zur Bundestagswahl
Die Stahlindustrie in Deutschland fordert, dass der nächste Deutsche Bundestag und die Bundesregierung der Wirtschaft und der industriellen Wertschöpfung im Land wieder größere Bedeutung beimessen. Es braucht mehr Akzeptanz für Industrie, Innovationen und Investitionen. Konkrete Maßnahmen benennt die neue Broschüre „Industrielle Dynamik braucht wettbewerbsfähige politische Rahmenbedingungen“.
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Einsparpotenziale der europäischen Stahlindustrie beim CO2-Ausstoß
Die europäische Stahlindustrie steht vor einer gleichermaßen ökologischen wie ökonomischen Herausforderung: Im Rahmen EU-weiter Klimaschutzziele ist die Industrie aufgefordert, ihren CO2-Ausstoß in den kommenden Jahrzehnten drastisch zu reduzieren. Eine von Eurofer finanzierte Studie des Stahlinstituts VDEh und der Boston Consulting Group (BCG) ermittelte ein direktes Einsparpotenzial von 10 Prozent bis zum Jahr 2050.
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Stahl: Ökobilanz überzeugt
Der ökologische Fußabdruck von Stahl ist aufgrund der Multirecycling-Eigenschaften kleiner als bisher veranschlagt. Gleichzeitig bleibt die Qualität des Werkstoffs in jedem neuen Produktzyklus erhalten. Das zeigt eine Studie der Technischen Universität Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Finkbeiner. Sie beschreibt erstmals eine ganzheitliche und umfassende Ökobilanz-Methode für Stahl. Nach dieser neuen Methodik, dem sogenannten Multirecycling-Ansatz (MRA), fließen sämtliche Lebenszyklen des Werkstoffs, inklusive aller Recyclingprozesse, in die Ökobilanzierung ein.
PM WV Stahl 25.04.13 / Studie / Infografik
Bundespräsident Gauck bei WeserWind
Bundespräsident Joachim Gauck kam zu einem Informationsbesuch zum Offshore-Spezialisten WeserWind GmbH nach Bremerhaven. Der Bundespräsident machte sich im Rahmen einer Werksbesichtigung einen Eindruck vom Herstellungsprozess von Gründungsstrukturen (Tripoden/Jackets) und informierte sich über die schwierige Situation in der Offshore-Industrie.
PM GMH Holding 21.05.13
Peter van Hüllen (GMH Holding), Joachim Gauck, Dirk Kassen (WeserWind)
EU-Pläne setzen Stahlindustrie unter Druck
Technologien, die zur Erfüllung der ambitionierten CO2-Reduzierungsziele der EU notwendig wären, stehen der europäischen Stahlindustrie noch nicht in Markreife zur Verfügung. Dies belegt eine Studie der Boston Consulting Group und des Stahlinstituts VDEh, die auf dem European Steel Day in Brüssel vorgestellt wurde. „Die Gesetzgeber müssen aufhören, die objektiven Limits bestimmter Industrien zu ignorieren“, sagte Eurofer-Präsident Wolfgang Eder.
PM Eurofer 16.05.13
"Drahtseilakt" - Aktion der Stahlindustrie in Berlin
Mit einem „Drahtseilakt“ im Berliner Regierungsviertel hat die WV Stahl am 21.03.13 auf die Notwendigkeit von Belastungsbegrenzungen bei der EEG-Umlage hingewiesen. Wer die Stromkosten reduzieren wolle, müsse die Überförderung der erneuerbaren Energien reduzieren, anstelle die Belastungen für die Industrie zu erhöhen, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl in Berlin. Die immer neuen Eingriffe in die EEG-Umlage oder den Emissionsrechtehandel gingen zu Lasten der Investitionssicherheit.
PM WV Stahl 21.03.13 / Beitrag in ZDF heute am 21.03.13
Ersatzbaustoffverordnung gefährdet Schlacken-Verwertung
Die Stahlindustrie in Deutschland befürchtet drastische Verschlechterungen, wenn der aktuelle Entwurf der Ersatzbaustoffverordnung (EBV) umgesetzt wird. Statt einer effizienten Verwendung von Nebenprodukten der Stahlerzeugung zur Schonung der Umwelt drohen den Stahlunternehmen in Deutschland Zusatzbelastungen in Höhe von 150 Mio. € sowie die Zerstörung der funktionierenden Absatzmärkte. Jährlich müssten rund 2,5 Mio. t wertvoller Baustoffe deponiert werden.
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Fakten zur Stahlindustrie
Zum zehnten Mal veröffentlichte das Stahl-Zentrum sein Leitbild Nachhaltigkeit Stahl - die "Fakten zur Stahlindustrie". Es umfasst ausgewählte Indikatoren für die Bereiche Ökonomie, Ökologie und Soziales. Die Kennzahlen dokumentieren eindrucksvoll die nachhaltige Entwicklung der Stahlindustrie in Deutschland.
Broschüre "Fakten zur Stahlindustrie"
Stahl erleben
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